Hans und Gerorg Veßler wurde 1471 von Kaiser Friedrich dem III zu Augsburg ein kaiserlicher Wappenbrief verliehen.
In den Regesten des Römischen Kaisers Friedrich III ist am 24. Juli 1471 zu Regensburg vermerk: ...verleiht dem Georg und Hannes Veßler, Vettern, und ihren ehelichen Leibeserben von neuem ein Wappen, mit Namen, einen blauen Schild, darin ein aufrechter gelber Sparren, oben in jedem Eck des Schildes ein gelber Löwenkopf und unten zwischen den Sparren im Grunde des Schildes auch ein gelber Löwenkopf mit fauchender Zunge, den Helm geziert mit gelben (gold) und blauen Helmdecken darauf ein weiß gewundenes, fliegendes Pind, entspringend daraus ein Löwenrumpf mit fauchender Zunge.
Nach dieser Sinnesbildung müssen die Vorfahren geschickte, treue und fleisige Leute gewesen sein.
Hans Veßler stand 1468 in wirtembergischen Diensten, als er mit Graf Eberhard im Bart auf Pilgerreise ins Heilige Land war. Er war Schreiber des Grafen und später Forstmeister zu Leonberg.
1989 ließen wir, um der langen Tradition als Müller gerecht zu werden den unteren Löwenkopf durch ein Mühlrad ersetzten und das Wappen für unsere Linie in die Deutsche Wappenrolle in Berlin eintragen, nachdem es von dort geprüft und zugelassen wurde.
