Seit ca. 10 000 Jahren gibt es den systematischen Getreideanbau bei uns in der Region. Ungefähr eben so viele Weizensorten hat der Mensch in dieser Zeit gezüchtet. Die momentan aktuellen Sorten sind eingeteilt in verschiedene Sortenstufen wie E-Weizen, B-Weizen oder C-Weizen und in der alljährlich erscheinenden "Beschreibende Sortenliste" des Bundessortenamtes ( BSA ) aufgelistet. Die Qualität der angebauten Weizensorten ist sehr unterschiedlich, genauso wie das daraus hergestellte Mehl. Natürlich ist auch der Erzeugerpreis des Landwirtes je nach Qualität und Sorte sehr variabel und kann schnell einmal 3 bis 6 Euro mehr betragen. Der Müller geht nun her und verwendet zum Vermahlen eine Mischung aus verschiedenen Weizensorten, zum einen um eine gleichbleibende Qualität zu erreichen und zum anderen, um seinen Mehlpreis im Zaum zu halten. Wir hier in der Fessler Mühle verwenden zu über 50% der Weizensorte Monopol, zur Zeit nach wie vor eine, wenn überhaupt, die qualitativ beste Weizensorte in Deutschland. Diesen Monopol lassen wir speziell von unseren Landwirten anbauen und bezahlen dafür auch einen deutlich höheren Erzeugerpreis.
